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Jörg-Thomas Schildt

"Lütthuus"

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Burnout

Wie zeigt sich das Burnout-Syndrom ?

Das Burnout-Syndrom ist keine plötzliche Erkrankung, es schleicht sich langsam ein.
Zunächst hat man nur den Eindruck zu wenig Zeit für sich selber zu haben. Man glaubt immer am Ball bleiben zu müssen. Man lädt sich Arbeit und Verpflichtugnen auf, hat durchaus auch Erfolge, ist aber trotzdem mit seiner Arbeits- oder Lebenssituation unzufrieden. Dabei ist es völlig egal ob man im Beruf oder in familiären Verpflichtungen oder in freiwilligen Ehrenämtern ist.
Irgendwann kommen chronische Müdigkeit, Erschöpfung, Angstgefühle und später häufig Schlafstörungen, Panikattacken und depressive Erschöpfungszustände hinzu. Man fühlt sich innerlich leer, stellt sich Fragen nach dem Sinn der Arbeit, der Tätigkeit und des Lebens.
Burnout kann jeden treffen, einige Menschen sind aber besonders gefährdet:

Perfektionismus-Menschen , die sehr hohe Anforderungen an sich stellen. Alles soll perfekt gemacht werden. Je mehr der Akku aber leerläuft, umso mehr strengen sie sich an und umso wahrscheinlicher kommt es zu einer Überbelastung und zu einem Burnout.

Ehrgeiz-Menschen sind besonders dann gefährdet, wenn der Motor des Ehrgeizes das Gefühl ist, nicht gut genug zu sein. Sie leiden häufig unter einem geringem Selbstwertgefühl. Da aber kein Erfolg ihr Selbstwertgefühl auf Dauer aufbauen kann, hetzen sie von einer Herausforderung zur nächsten.

Helfersyndrom-Menschen mit einem ausgeprägten Hang jedem und überall zu helfen verschleißen sich , da sie für alle und jeden ein offenes Ohr haben. Sie sind immer für andere da und muten sich regelmäßig mehr zu als sie leisten können.

Nicht nein sagen können-Menschen
, die sich schwertun anderen etwas abzuschlagen, auch wenn sie nicht mehr können. Es mangelt ihnen häufig an Selbstbewußtsein um anderen Grenzen zu setzen, es allen recht machen zu wollen und Angst davor haben möglicherweise Konfikte aushalten zu müssen.

Nicht streßfähige-Menschen , sind Menschen die Druck nicht aushalten können weil sie innerlich nicht stark genug sind und nicht über entsprechende Strategien verfügen Streß zu kanalisieren. Hierzu gehören z.B. eine gute Organisationsfähigkeit, ein gutes Zeitmanagement, die Fähigkeit delegieren zu.können.
Ebenso ist die Fähigkeit wichtig, zwichendurch und am Abend abzuschalten und loszulassen und das Gefühl selbstbestimmt zu arbeiten.

Gesundheitliche Folgen von Burnout

Die gesundheitlichen Folgen durch Burnout sind bei jedem Menschen verschieden, so wie auch der Weg in das Burnout bei jedem Menschen anders verläuft.
Es sind immer körperliche Beschwerden beteiligt. Bluthochdruck, Schwindel, Magen- und Darmprobleme sind ebenso häufig vertreten wie Kopfschmerz, Verspannungen und Schlaflosigkeit. Hinzu kommen im Verlauf zunehmende Konzentrationsstörungen, ein deutlicher Abfall der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Daneben treten häufig Veränderungen im sozialen Bereich auf wie z.B.  sozialer Rückzug, Aufgabe von lieben Gewohnheiten, Hobbys und natürlich als Folge der Gesamtsituation Partnerschaftsprobleme.

Unterstützung bei Burnout

Zunächst möchte ich zwei Dinge vorausschicken:

Burnout hat auch etwas Gutes. Ihr Körper und Ihre Seele geben Ihnen eine eindringliche Warnung. Sie sind einen Weg gegangen der Ihnen nicht gut tut, der sehr gefährlich für Sie ist. Sie müssen etwas an Ihrem Leben ändern, sonst fahren sie Ihre Gesundheit an die Wand und setzten Ihr Leben in Gefahr.

Nicht nur Ihre Arbeit oder Ihre Lebensumstände machen Sie krank, sondern Ihr Umgang damit.

Burnout ist etwas ganz persönliches, individuelles. Jeder Mensch hat eine andere Geschichte. Darum beginne ich die Therapie mit einem ausführlichen Gespräch um Ihre spezielle Arbeits- und Lebenssituation kennen zu lernen und gemeinsam mit Ihnen Ihre persönlichen Ursachen für das Ausgebranntsein herauszufinden. Je nach dem Fortschritt Ihres Burnout unterstütze ich Sie dann mit Elementen der Gesprächstherapie, der Hypnosetherapie und der kognitiven Verhaltenstherapie. Körperorientierte Verfahren wie die Progressive Muskelentspannung, Atemübungen, autogenes Training und der Quantentherapie helfen dabei. Ziel der Therapie ist zunächst Ihre persönliche Stabilisierung. Danach analysieren wir Ihre Arbeits- und Lebensweise, Ihren Anspruch an sich selbst. Wir gehen Ihren Tagesablauf und Ihre Freizeitgewohnheiten durch. Hier zeige ich Ihnen auf, wo Phasen der Ruhe, der Enspannung aber auch des körperlichen Ausgleichs Ihren Arbeits- und Lebensalltag sinnvoll ergänzen können.